Am 20. Juni fand im Ahrtal die erste groß angelegte Technikdemonstration des DLR-Projekts RESITEK (Resiliente Technologien für den Katastrophenschutz) statt. Gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler, dem Deutsches Rotes Kreuz, dem Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) Kreuz sowie zahlreichen Einsatzkräften wurden innovative Technologien unter realitätsnahen Einsatzbedingungen erprobt.
5 Jahre nach der Ahrtal-Katastrophe kamen im Rahmen eines Hochwasserszenarios Systeme aus unterschiedlichen Technologiebereichen für eine Übung zum Einsatz. Satelliten, Drohnen, Fahrzeuge und robotische Systeme lieferten Informationen für die Lageerkundung und unterstützten die Einsatzkräfte bei der Bewältigung der komplexen Einsatzlage.
Alle gewonnenen Daten wurden in einem gemeinsamen Lagebild zusammengeführt und den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt. Durch die intensive Zusammenarbeit der IMBOS Mitglieder Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. und Eurocommand GmbH zeigte sich erneut, welchen Mehrwert die Vernetzung unterschiedlicher Systeme und Datenquellen für die Einsatzunterstützung bieten kann.
Erstmals wurde auch der Xplore in einem solchen Übungsszenario eingesetzt. Die hochmoderne mobile Befehlsstelle demonstrierte ihre Fähigkeit zum resilienten Betrieb unabhängig von vorhandenen Energie- und Kommunikationsinfrastrukturen. Gleichzeitig konnten Echtzeit Kartierungen des DLR unmittelbar im Einsatzführungssystem CommandX der Eurocommand GmbH verarbeitet und für die Lagebeurteilung genutzt werden.
Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll, wie Forschung, Technologie und Einsatzpraxis durch standardisierte Schnittstellen und gemeinsame Plattformen miteinander verbunden werden können – ein zentraler Ansatz des IMBOS-Netzwerks.
An der Veranstaltung nahmen rund 100 geladene Gäste aus dem BOS-Umfeld teil.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://lnkd.in/eahpJ8rY